Mit Teamwork durch den Grenzstopp

Technischer Defekt bremst Hilfskonvoi aus

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Im Alltag bei Mission Siret läuft vieles routiniert ab, doch die Arbeit hält auch immer wieder unvorhersehbare Herausforderungen bereit. Das erlebte unser Team kürzlich bei der Überführung eines dringend benötigten Krankentransporters in die Ukraine.

Das Fahrzeug – eine Spende unserer schwedischen Partnerorganisation Johanniterhjälpen – sollte den städtischen Rettungsdienst einer Kleinstadt im Westen des Landes verstärken. Die Reise nahm jedoch kurz vor dem Ziel eine unerwartete Wendung:
Unmittelbar nach der rumänischen Grenzkontrolle, mitten im engen Transitkorridor zur Ukraine, streikte plötzlich der Motor des Krankenwagens. Mehrfach versuchten unsere Volontäre das Fahrzeug zu starten, aber der Motor sprang partout nicht an.
In der folgende Autoschlange machte sich Unruhe breit, ein Hupkonzert setzte ein und den Volontären blieb zunächst nichts weiter übrig, als das Auto mit eigener Kraft über die Demarkationslinie in die Ukraine zu schieben. Erst auf der ukrainischen Seite konnte das Team die Ursache der Panne in Ruhe prüfen und mit Hilfe eines Ladekabels aus einem der Transporter den Krankenwagen wieder starten.

Vermutlich war in der Nacht zuvor die Batterie leer gelaufen, denn eine rumänische Autowerkstatt hatte am Vortag noch das Blaulicht repariert. Wegen der vielen verschiedenen medizinischen Geräte an Bord ist das Elektrosystem von Krankenwagen sehr kompliziert, möglicherweise hatten die Mechaniker dabei eine Verbindung übersehen.

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