Wenn Strom und Wärme fehlen

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Gezielte Spenden überbrücken Energiekrise

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Wenn die Volontäre die Transporter für die Fahrten in die Ukraine vorbereiten, gehören in diesen Tagen standardmäßig auch immer Öfen, Generatoren und große Powerbanks zur Ladung. Sie sind Teil unserer "Winter-Spendenaktion".

Angesichts der massiven russischen Angriffe auf Kraftwerke, Umspannwerke und Gasleitungen sind Menschen überall in der Ukraine von Stromausfällen betroffen – teilweise bis zu achtzehn Stunden am Tag. Die Folgen sind gravierend: Ohne Strom fallen nicht nur Licht und Kommunikation aus, sondern auch Heizungen, Wasserpumpen und Aufzüge. Besonders gefährdet sind ältere Menschen in Hochhäusern, die bei Ausfällen oft in kalten Wohnungen eingeschlossen bleiben. Auch die Wärmeversorgung ist stark beeinträchtigt, da viele Fernwärmeanlagen zerstört wurden. Außerdem sind über 40 Prozent der Gasleitungen beschädigt.

Mit Öfen, Generatoren und Powerbanks hilft „Mission Siret“ Menschen in der Ukraine durch die dunkle und kalte Jahreszeit. Dank vieler Spender können wir gezielt dorthin liefern, wo die Not am größten ist.

Die Winter-Spendenaktion von „Mission Siret“ für Öfen, Generatoren und Powerbanks erfährt auch in Schweden große Unterstützung. Die Hilfsorganisation „Johanniterhjälpen“ konnte bisher 80 000 Euro einsammeln. Mit dem Geld finanzieren die schwedischen Partner drei Generatoren mit je 80 kw-Leistung, die an das Krankenhaus in Ternopil geliefert wurden. Fotos (3): "Mission Siret"

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