
40 Kilogramm „Wärme“ liefern unsere Freiwilligen hier in Czernowitz aus. So schwer ist einer der transportablen Öfen, die auf Grund der schweren russischen Angriffe auf die Ukraine aktuell nötiger denn je sind. Foto: Mission Siret
Kleine transportable Öfen können helfen, die aktuell dramatische Situation vieler Menschen in der Ukraine zu lindern. Landesweit ist die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser zeitweise oder ganz unterbrochen - bei zweistelligen Minustemperaturen. „Mission Siret“ liefert deshalb Öfen aus, die gleichermaßen zum Kochen und Heizen geeignet sind. Die Öfen wurden von der westfälischen Firma Heitmann & Wittler speziell für „Mission Siret“ konzipiert und zum Selbstkostenpreis abgegeben. Ein Ofen kann mit einer Spende in Höhe von 180 € finanziert werden.
Zur Überbrückung unterbrochener Stromversorgung haben unsere Volontäre in den zurückliegenden Wochen hunderte Generatoren in die Ukraine gebracht. Darunter waren kleinere für den Einsatz in Privathaushalten, wo das Leben der Zivilbevölkerung gegenwärtig durch die Stromausfälle massiv beeinträchtigt ist, wie uns Alissa aus der Region Czernowitz berichtet. Aber auch große Generatoren konnten von „Mission Siret“ geliefert werden - finanziert von unseren schwedischen Partnern "Johanniterhjälpen". Diese Generatoren ermöglichen nun den Krankenhäusern in Ternopil einen Notbetrieb. Die ärztliche Direktorin Tatjana Bezkorowaina beschreibt die Lage vor Ort dennoch als extrem schwierig und bittet um weitere Spenden.