6500 Geschenke und eine besondere Geschichte

Weihnachtspäckchen an Kinder und Jugendliche in der Ukraine verteilt

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Knapp 6500 Weihnachtspäcken werden aktuell von „Mission Siret“ an Kinder und Jugendliche
In der Ukraine verteilt. Jedes der Päckchen war im Herbst in Deutschland mit Liebe gepackt worden und jedes Päckchen ist so individuell, wie der jeweilige Spender. Bei dieser großen Zahl gleicht es einem Glücksfall zu erfahren, wo genau das eigene Geschenk Freude bereitet.

Auch Sonja aus der Nähe von Frankfurt/M hatte sich vor einigen Wochen an der Sammelaktion beteiligt. Im Freundes- und Kollegenkreis erzählte sie von „Mission Siret“, bekam Geld und Sachspenden und konnte auf diese Weise acht Pakete selbst packen und 20 weitere einsammeln. Mit Begeisterung stellte sie Geschenke für verschiedene Altersgruppen zusammen, doch ein Päckchen für ein Mädchen im Alter von zwei bis vier Jahren lag ihr besonders am Herzen: Eine Puppe lag zum Einpacken bereit, da erinnerte sich die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen an ihr früheres Hobby. Sie kaufte vier Wollknäuel und begann Puppensachen zu stricken und zu häkeln. Eine Woche lang saß sie abends an den Handarbeiten, bevor alles in einem Puppenköfferchen verstaut wurde und im Paket auf die Reise ging.

Aufmerksam verfolgte Sonjas Familie die Nachrichten von „Mission Siret“ auf Social Media und erkannte dabei auf einem Foto genau „ihr Puppenpäckchen“ wieder. Unser Volontär hatte es bei einer Weihnachtsfeier in einem Flüchtlingsheim verteilt, in dem Halbwaisen aus der südukrainischen Stadt Saporischschja leben. Für Sonja ist es bewegend zu wissen, dass ihr Geschenk genau einem solchen Mädchen Freude schenkt.

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